Hottenbachwanderweg ist gerüstet

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Genossen bei der Arbeit (Foto: Groh)

Eigentlich wäre es garnicht notwendig gewesen, aber die Genossen wollten zum Osterfest den kritischen Augen der Meddersheimer CDU Vorsitzenden keine Angriffsfläche bieten.

Man ist wohl schon ein wenig neidisch, dass man nicht selbst auf die Idee für eine Patenschaft des beliebten Wanderweges gekommen ist. Anders läst sich wohl nicht erklären, dass die neu gewählte Meddersheimer Bürgermeisterin, kaum dass sich der Sturm gelegt hatte, per mail die Genossen aufforderte doch den Weg umgehend von den Sturmschäden zu befreien. Doch längst waren da bereits fleissige Waldarbeiter unterwegs um Stämme und große Äste mit der Motorsäge aus dem Weg zu räumen. Uwe Engelmann als Vater der Patenschaft und SPD Vorsitzender Thomas Neumann ließ die ungerechtfertigte Kritik jedoch nicht ruhen und so mobilisierten sie rasch noch vor dem Osterwochenende einige Genossen um sich selbst vom guten Zustand des Weges zu überzeugen. In zwei Gruppen begingen am Ostersamstag die Genossen, bewaffnet mit Ast- und Heckenschere den Weg und knipsten hier und da noch manchen Brombeerausläufer ab. Auch ein Wegweiser wurde gerade gerückt.
Leider mussten die Genossen feststellen, dass die gestiftete Ruhebank verschwunden ist. Entweder war sie irgend jemanden ein Dorn im Auge oder die Bank bietet nun igendwo ihrem einfachen Dieb die Entspannung, die die Genossen eigentlich für die Wanderer vorgesehen hatten. Ein Armutszeugnis, finden nicht nur die Stifter.

Nachtrag: Die Bank ist wieder da. Die fürsorglichen Wildhüter hatten die Bank im Winter schonend eingelagert und da an der alten Stelle jetzt Neues entstehen soll, wird die Bank demnächst an einen anderen Standort am Wegesrand wieder als Ruheplatz für Wanderer ihren Dienst versehen. Danke und ein Hallali an die Jägerschaft.

 
 

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