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Kommunales

Nerviges Hin und Her um Webseiten und Internetauftritte

Moderne Verwaltung und das Internet

Längst genügt die Initiative privater Webseitenhobbybastler nicht mehr den gestiegenen Ansprüchen nach professionellen Internetauftritten von Tourismusregionen. Man sollte eigentlich meinen, dass eine moderne Verwaltung wie unsere Verbandsgemeindeverwaltung (VG) mittlerweile diese Außendarstellung ihrer Ortsgemeinden wahrnimmt. Nicht zuletzt, da die Ortsgemeinden ja die Existenzgrundlage der VG sind und für deren Dienstleistungen nicht unerhebliche Umlagebeiträge bezahlen. Bei Kur- und Touristik (KTI) ist dies überhaupt keine Frage. Da läuft alles unter der Regie der VG. Wenn z.B. neue Flyer oder Werbebroschüren, ja selbst kleine Bücher mit alten und neuen Bildern aus den Ortsgemeinden aufgelegt werden, wird die Verbandsgemeinde wie von selbst aktiv. Die Beschilderung und Pflege von Wanderwegen, auch kein Thema.
Nur wenn es um die Präsentation der Ortsgemeinden im Internet geht, will man davon partout nichts wissen. Die Ortsgemeinden sollen für teueres Geld - jeder für sich - eigene Homepages erstellen. Die Verbandsgemeinde hingegen betreibt zwar eine eigene (auch nicht so ganz billige) Webseite, allerdings überwiegend zur Selbstdarstellung. Das kann doch so nicht sein!
Der Internetauftritt einer Tourismusregion, ist in der heutigen Zeit kein Selbstzweck sondern ein zentraler Faktor, um im Wettbewerb mit anderen Tourismusregionen zu bestehen. Es sollte mittlerweile zu den Standardaufgaben einer gemeinsamen Verwaltung gehören, die Darstellung ihrer Ortsgemeinden im Internet zentral zu organisieren und professionell zu pflegen. Dieses sollte auch der Verbandsgemeindebürgermeister Rolf Kehl endlich erkennen.
Und das ganze Theater auf dem Rücken der MSA auszufechten, ist der denkbar falscheste Weg.

Harald Groh

 
 

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