Sportplatzgelände

Fraktion

Sportplatzkonzept der SPD-Fraktion im Stadtrat für die Stadt Bad Sobernheim. Der zweite Platz……

...…ist zwar nicht der Beste, aber in diesem Fall die beste Lösung.

Seit Jahren verschärft sich die Situation um die Sportstätten in Bad Sobernheim. Fussball- und Handball-WM haben einen Boom ausgelöst und somit zusätzlich die Nachfrage nach entsprechenden Sportstätten enorm erhöht. Die Vereine, die in hohem Maße Anteil am Gemeinwohl und gesellschaftlichen Geschehen der Stadt Bad Sobernheim haben, sind an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt. Deshalb sehen wir uns als Stadt in der Verpflichtung zu handeln.

Die dringlichste Aufgabe ist, aus unserer Sicht, die „Wieder-„Errichtung einer zweiten Spielfläche im Staaren. Aus der jüngsten Vergangenheit ist zu erkennen, dass diese Aufgabe nicht allein durch die Vereine geleistet werden kann.

Um so schnell wie möglich zu einer dauerhaften sowie tragfähigen Situation zurückzukehren, schlägt die SPD Stadtratsfraktion folgendes vor:

1. Der SC (Sport Club) gibt seine Erbbaurechte im Bereich des brach liegenden Staarengeländes an die Stadt zurück. Mit der Rückgabe verbunden ist auch die Abtretung des Rechts an der Hochwasserentschädigung aus den 90er Jahren. Die Bürgschaft der Stadt wird nicht mehr benötigt.
2. Die Stadt übernimmt die Verantwortung für die umgehende Errichtung einer geeigneten Spielfläche auf dem Gelände.
3. Der SC als Nachbar übernimmt die Pflege und Unterhaltung des Geländes. Dazu erneuert die Stadt den zurzeit ruhenden Vertrag mit dem SC.
4. Die Stadt behält das alleinige Recht vor, über die Nutzung des Geländes zu entscheiden.
5. Das Gelände ist insbesondere für den Sportbetrieb der Schulen (auch sind die kommenden Ganztagsangebote der Schulen zu berücksichtigen), den Spiel- und Trainingsbetrieb des SCs, das Felketurnier des HSVs sowie für Veranstaltungen aller anderen Sobernheimer Vereine und Organisationen wie z. B. die AW-Stadtranderholung, vorgesehen.
6. Die Umsetzung der Maßnahme ist 2008 abzuschließen.

Finanzierung

Die Kosten zur Umsetzung werden auf ca. 200.000 € geschätzt.

Der Hartplatz ist ohne eine erneute Sanierung (letzte Sanierung vor ca. 20 Jahren) nicht mehr dauerhaft nutzbar. Dafür hat die Stadt in ihrem Haushalt Mittel in Höhe von 50.000 Euro eingestellt und erwartet die Genehmigung der Kreisverwaltung. Diese Mittel sollen in das Neubauprojekt umgeleitet werden.

Aus dem Recht der Hochwasserentschädigung aus den 90er Jahren zahlt das Land nach heutigem Stand 50 % der Bausumme, also 100T€.

HSV und SC bringen ihre Zuschussmittel wie im bisherigen Konzept vorgesehn ein.

Vorteile

• Die zweite, dringend erforderliche Spielfläche wird umgehend erstellt
• Beide Sportplätze liegen unmittelbar zusammen
• Die Stadt erhält eine neue zukunftssichere Spielstätte im Eigentum
• Da der SC bei dieser Maßnahme, nicht wie bei dem bisherigen Konzept, direkt involviert ist, kommen auf den Verein auch keine zusätzlichen Belastungen dazu und das Risiko, das die Stadt durch eine mögliche Insolvenz des Vereins zu tragen hätte (Bürgschaften), wird reduziert.
• Zukünftig kann das HSV-Felketurnier wieder an einer (alter) Stelle ausgetragen werden. Die dadurch reduzierten Kosten und Aufwendungen des Vereins sind für das weitere Bestehen des Traditionsturniers (dessen touristischer Werbewert nicht zu unterschätzen ist) dringend notwendig.
• Das Umfeld im Bereich Barfusspfad, Naheradweg, Sportstätten wird erheblich aufgewertet.
• Der Platz in der Staudernheimer Str. kann nach Absprache mit dem Eigentümer als Multifunktionsfläche für den Bereich Schwimmbad, Barfußpfad weiterhin bestehen und genutzt werden
• ….und diese Maßnahmen kann zeitnah in Angriff genommen werden, da die derzeitige Situation für alle Beteiligten nicht als befriedigend bezeichnet werden kann.

Wir sind der Meinung, mit diesem Vorschlag eine für Alle, für Vereine, Schulen und Stadt, sinnvolle und umsetzbare Lösung gefunden zu haben.

Wenn alle im Sinne von „Fair Play“ und „Teamgeist“ im Sport, dieses Thema lösen wollen, wird es auch zum Erfolg führen.

Michael Greiner

Für die SPD-Fraktion 11.06.2007

 
 

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