Sportzukunft im Staaren

Kommunales

ehemalige Sportfläche Staaren

Besucher des Felketurniers konnten sich wieder einmal überzeugen - Sport ist wichtig für unseren Gemeinschaftssinn, . . .

Besucher des Felketurniers konnten sich wieder einmal überzeugen - Sport ist wichtig für unseren Gemeinschaftssinn, er ist prägend für die Entwicklung und gesellschaftliche Orientierung von Jugendlichen, er ist Nährboden für neue soziale und zwischenmenschliche Kontakte. Eine besondere sportliche Geste bei der 50. Auflage des Turnieres war, dass neben den vielen Handballern aus ganz Deutschland auch Sobernheimer Jugendfussballer mit einer Mannschaft dieses Ereignis bereicherten.

Vor diesem Hintergrund scheint mir die Diskussion um den Zustand der Rasenfläche vor und nach dem Turnier, die insbesondere durch den SC Kassierer Pfeffer und den HSV Turnierleiter Maschtowski auf „bedenklichem Niveau“ öffentlich diskutiert wird, als kleinkariert und insgesamt schädlich. Anstatt gemeinschaftliche Signale aus der Sportvereinswelt zum Wohle aller Vereine zu senden, vertieft man den Streit um Grashalme. Das Felketurnier war sehr erfolgreich, da sollte ein „Solidaritätssignal“ (ob gerechtfertigt oder nicht) zum Wohle der gemeinsamen Sache „Sport- und Jugendförderung“ für die Erhaltung der Rasenfläche möglich sein.
Erschrocken und betroffen macht mich der Unterton bzgl. der Wiederherstellung des alten Staarenplatzes. In den vorausgegangen Beratungen zu diesem Thema hatte ich den Eindruck gewonnen, das partei- und vereinsübergreifend die dringende Notwendigkeit der längst überfälligen Wiederherstellung einer zweiten Rasenspielfläche unstrittig erkannt sei. Wenn jetzt, da die Finanzierung steht und man endlich in die Umsetzung gehen kann, wieder von Maschtowski „Billiglösungen“ unter dem Deckmantel von Kostenersparnis gefordert werden, stellt sich die Frage welchem eigentlichen Zweck diese Störfeuer dienlich sein sollen.
Aus meiner Sicht bleibt klar und offenkundig, dass ein zweiter Sportplatz unabhängig von der weiteren Entwicklung im SC für den Vereinssport, den Jugend- und Schulsport sowie für überregionale sportliche Veranstaltungen dringend erforderlich bleibt. Diese Notwendigkeit ist mittlerweile auch seitens der Kommunalaufsichtsbehörde anerkannt.

Für die Gymnasiumhalle internationale handballgerechte Bedingungen zu fordern und gleichzeitig den Sportplatz für „kleines Geld“ hemdsärmelig herrichten zu wollen, mag vielleicht vereinsinternen Konzepten folgen, ist aber der gemeinsamen Sache des Breiten- und Jugendsports nicht dienlich.
Harald Groh

 
 

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