Startschuss am Nohfels

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Kandidaten 2009Kandidaten 2009 - Foto: P. Bregenzer

SPD Stadtverband stellt Kandidaten und Themen vor

Bericht von Harald Groh

Programmatisch sollte er schon sein, der Startschuss des SPD Stadtverbandes für die Kommunalwahl am 7. Juni. Thomas Neumann konnte im gut gefüllten „Sommercafe am Nohfels“ reichlich interessierte Sobernheimer begrüßen. 20 Kandidaten nutzen die Gelegenheit sich vorzustellen. Stadtverbandsvorsitzender Neumann übergab jedem der Kandidaten seine „Grundausstattung“ für die Wahl, kleine Klebefotos und damit beklebte Streichholzschachteln. Dieses spezielle Wahlwerbegeschenk hat in Sobernheim SPD Tradition. Generationen von Kandidaten nutzten diese Bildchen um für sich zu werben. Einige Bilder sollen mittlerweile bereits einen gewissen Sammlerwert besitzen.
Neben den Kandidaten wurden auch wesentliche Themen vorgestellt, die die nächste SPD Stadtratsfraktion angehen will. Soziale Themen wie Schulangebote, Kinderbetreuung, neue Sportstätten, aber auch bessere Vernetzung von Kur, Kultur und Tourismus, sowie der Ausbau von Radwegen und die Barrierefreiheit bei Gehwegen und Strassen wurden näher erläutert. Die zentralen Fragen der Verkehrsentwicklung bei der Nordanbindung, sowie die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes will die SPD in der neuen Wahlperiode weiter vorantreiben. Michael Greiner, will der Innenstadtentwicklung neue Impulse geben. Besonders dem Zentrum der Sobernheimer Sozialdemokraten, dem Oberviertel, fühlen sich die Genossen verpflichtet. Mit der Neugestaltung des Kulturhauses Synagoge, von vielen anderen Gruppen zunächst kritisch beobachtet, aber durch die SPD Fraktion politisch kontinuierlich vorangetrieben, ist der erste Schritt bereits gemacht. Hier wird in Kürze die Sobernheimer Bibliothek eröffnen und gleichzeitig die Nutzung als Gedenk- und Begegnungsstätte einen würdigen Rahmen erhalten.
Aus der Zuhörerschaft kam die Frage nach Aussagen zu Gewerbe und Industrie. Greiner machte deutlich, dass die Genossen sehr wohl ein offenes Ohr für die Nöte und Probleme der ansässigen Firmen haben. Mit der Erweiterung des Industriegebietes nach Norden, will man die Weichen für die Zukunft zur Sicherung von Gewerbesteuereinnahmen und Arbeitsplätzen in der Verbandsgemeinde stellen.
In allen Bereichen gilt es die Bürger „mitzunehmen“, am besten indem man klare Ziele formuliert und diese konsequent verfolgt. Ein Bürgermeister Michael Greiner werde sich daran messen lassen.

 
 

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