Schweigen und Hoffnung

Veröffentlicht am 12.06.2009 in Kommunales

erhaltenswert oder nicht?

In Kürze wird es Geschichte sein, das Fabrikgebäude Melsbach aus einem vergangenen Industriezeitalter.

Meinung von Harald Groh

Der Boden für den Abriss ist längst bereitet. Per Ausschreibung wurde ein Unternehmen gefunden, welches das gesamte Gelände nun dem Erdboden gleich macht. Die Bagger arbeiten bereits. Anschließend werden dann wohl die neuen Einkaufsmärkte von ReWe, Schlecker und NETTO an gleicher Stelle entstehen.

Historisch wird die Stadt damit, direkt in Ihrem Herzen, ein Stück ihrer Vergangenheit dauerhaft verlieren, doch die Historiker schweigen. Touristisch wird die Stadt mit kommerziellen Markthallen zwischen Rathaus, Matthiaskirche und Disibodenberger Kapelle wohl kaum eine Aufwertung erfahren, doch die Tourismusexperten schweigen.

Wirtschaftlich erhoffen sich viele neue Impulse und einen Aufschwung der innerstädtischen Geschäftswelt. Zumindest wird diese Hoffnung nicht verschwiegen. Alle Sobernheimer können nun hoffen, dass die Hoffnung derer nicht trügt und die Effekte dann tatsächlich auch eintreten.

Schade, dass es an dieser Stelle nun keine Hoffnung mehr gibt, für eine touristisch attraktive historische Altstadt Sobernheims innerhalb ihrer alten Stadtmauern.

 

Hottenbachweg

Der SPD Stadtverband hat 2009 die Patenschaft für den Wanderweg durchs Hottenbachtal übernommen.

Wanderweg Hottenbach

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